AN DER JULIUS-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT WÜRZBURG

Kirchenväter im Gespräch

Die großen lateinischen Kirchenväter: Hieronymus, Augustinus, Gregor der Große und Ambrosius. Kirchenväteraltar von Michael Pacher (entstanden ca. 1471-1475). München, Alte Pinakothek. – Bildquelle: wikimedia commons.

Die frühe Kirche musste sich gegen Feinde von außen sowie Widerstände und Irrlehrer in den eigenen Reihen behaupten. Daran wuchs sie nicht nur, sondern schärfte im Zug der Auseinandersetzungen auch ihr geistliches und theologisches Profil. Konflikte entpuppten sich häufig als Tor zu größerer Klarheit in der Glaubenslehre. In fiktiven Interviews mit Kirchenlehrern gehen Wissenschaftler in einer neuen Serie der Frage nach, welche Erfahrungen der jungen Kirche für die Christen heute bedenkenswert sind. – In unserem Webportal veröffentlichen wir Beiträge dieser Reihe mit freundlicher Genehmigung der überregionalen katholischen Wochenzeitung Die Tagespost.

Der heilige Basilius von Cäsarea (330–379) erlebte den Trinitätsstreit. Geprägt von gläubigen Verwandten erkannte er im asketischen Leben seinen Weg der Nachfolge. Von Claudia Kock.

Der heilige Kirchenvater Ephräm der Syrer (306-373) nimmt sich die Weisen aus dem Morgenland zum Vorbild. Trotz aller Katastrophen, die ihm in seinem Leben widerfuhren, hat er nicht aufgehört, Gott zu loben. Von Peter Bruns.

Der heilige Irenäus von Lyon (130/40-ca. 200) setzte sich für die Einheit der Christen ein und bekämpfte Irrlehren. Von Kardinal Philippe Barbarin.

Der heilige Johannes Chrysostomos (344-407) warnt vor der Verweltlichung des geistlichen Stands und vor dem unwürdigen Empfang der Sakramente. Von Natalia Sanmartin Fenollera.

Wie das Bekenntnis zum dreieinen Gott das Leben des Bischofs Athanasius von Alexandrien (ca. 300−373) prägte. Von Uwe Michael Lang C.O.